Seit einiger Zeit beobachtet das Team unserer Partnerorganisation Sentinelles, das in Zinder (Niger) ein Zentrum für Noma-Patient:innen betreibt, einen auffälligen Anstieg von Kindern aus dem benachbarten Tschad. Diese Entwicklung veranlasste das Team, Kontakt mit dem Centre Hospitalier Universitaire (CHU) in N’Djamena aufzunehmen. Dabei zeigte sich: Für Noma-Überlebende gibt es vor Ort keine geeigneten Behandlungsmöglichkeiten.